Tradition

Bauhütte und Miteinander

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Weite Schlaghose, ein Hut mit breiter Krempe und ein Reisebündel prägen das Bild eines Zimmermannes. Mit Stolz auf Ihr erlerntes Handwerk tragen die Zimmerer auch heute noch Ihre Kluft bei der täglichen Arbeit.

Aus unterschiedlichen Betrieben organisieren sich Zimmerergesellen, um Projekte, oftmals aus dem sozialen Bereich, im Kollektiv umzusetzen, den sogenannten Bauhütten. Dort werden Fähigkeiten weitergegeben und Kontakte geknüpft.

Wir freuen uns, dass wir mit unserer Firma und unseren Gesellen einige dieser Projekte unterstützt haben, so beispielsweise das Hofprojekt der Berliner Pfadfinder, wo wir mit einer Gruppe hochmotivierter Laien den Dachstuhl eines Vierseitenhofes erneuert haben.

Modulbau

Temporärer Holzbau aus vorgefertigten Modulen

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Als innovatives Pionierprojekt eines neuen urbanen Stadtquartiers im Berliner Gleisdreieckpark ist das B-Part Ort der Begegnung mit Coworkingflächen und Multifunktionsräumen für Kunst, Kultur und Events.

Die Errichtung des zweifach geknickten Gebäudes erfolgte in modularer Holzbauweise aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen und Massivholzdecke. Durch die montagefertig gelieferten Module konnte das zweigeschossige Bauwerk in kürzester Zeit errichtet werden.

Nach seiner temporären Nutzung kann das Gebäude, auf Grund seiner modularen Bauweise, ab- und an einem anderem Ort wieder neu aufgebaut werden.

Raumklima

Lehren und Lernen in reiner Holzbauweise

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Das neue Werkstattgebäude der Konrad-Zuse-Schule ist als reiner Holzbau in seiner Größe Vorreiter im Bereich Schulbau.

Der Neubau wurde in Holzrahmenbauweise mit hochdämmenden Außenwänden, Massivholzdecken und aussteifenden Brettsperrholz-Wandscheiben errichtet. Die Fassade ist aus vertikalen, geflammten Holzlamellen.

Ganz aus Holz in Konstruktion, Ausbau und Fassade sorgt der Bau für ein angenehmes Raumklima. Durch einen hohen Grad an Vorelementierung konnte der Bau in großer Geschwindigkeit mit hoher Präzision errichtet werden.

DIR/DOP/EDIT/CC: Denis Grabe
Drone OP: Friedrich von Strauch

Nachhaltigkeit

Ressourcensparend für die Forschung in der Landwirtschaft

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Am Standort Paulinenaue entstand der scheunenähnliche L-förmige Baukörper des Landesamtes für Landwirtschaftliche Entwicklung für Verwaltung und Forschung.

Das Gebäude wurde aus natürlichen und ressourcensparenden Baumaterialien als reiner Holzbau in Holzrahmenbauweise, mit Holzfasereinblasdämmung und aussteifenden Wandscheiben aus Brettsperrholz errichtet. Die Brettstapeldecken sowie die Holz-Fachwerkbinder der Dachkonstruktion sind sichtbar ausgeführt. Alle Elemente wurden weitestgehend vorfabriziert.

Zukunft Holz

Nachhaltig in die Zukunft

Holz ist ein traditioneller und gleichermaßen moderner und zukunftsweisender Baustoff. Als nachwachsender Rohstoff ist das Bauen mit Holz der effizienteste Weg, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Für den gesamten Nutzungszyklus – vom lebenden Baum über die zugeschnittenen Bohlen, Balken, Bretter und Holzwerk- und Dämmstoffe bis hin zum fertigen Holzbau – bleibt das CO2 bzw. der Kohlenstoff gebunden und damit der Atmosphäre entzogen. Als Naturprodukt geht Holz nach seiner Nutzung wieder zurück in den Kreislauf der Natur. So leisten wir mit der Verwendung von Holz als Baumaterial einen aktiven Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Dabei verwenden wir hauptsächlich heimische Hölzer wie Kiefer, Fichte, Tanne und Lärche. Ein hoher Grad an Vorfertigung und Standardisierung ermöglicht witterungsunabhängige Präfabrikation in der Werkstatt und eine schnelle Montage und kurze Bauzeiten auf der Baustelle. Neue Erkenntnisse und Technologien erlauben auch im Holzbau große Spannweiten und mehrgeschossiges Bauen.